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Ausbildung zum Zertifizierten Energietherapeuten und Prüfung

Jede Heilmethode findet ihre Grenzen am Talent und der Sorgfalt des Therapeuten, der sie anwendet. Deshalb bestehen für die Ausbildung in Psychosomatischer Energetik® einheitliche und griffige Standards. Die Ärztekammern mehrerer Bundesländer in Deutschland anerkennen die Ausbildungsseminare im Rahmen ihrer Fortbildungsverordnungen; entsprechende Bemühungen seitens des Fachverbands werden auch in weiteren Regionen sowie für Heilpraktiker unternommen.

Die Ausbildung erfolgt berufsbegleitend in mehreren Schritten:

1.       Obligatorisch ein eineinhalbtägiges Basisseminar (Voraussetzung zum Erwerb eines Reba-Testgeräts); die Ärztekammer Niedersachen z.B. anerkennt das Basisseminar mit  Fortbildungspunkten.

2.       Sehr empfohlen werden ein oder mehrere Übungstage unter Anleitung eines Schulungsleiters zum praktischen Üben und Vertiefen des theoretischen Wissens des Basisseminars und der praktischen Testfähigkeiten;

3.       Obligatorisch ein eineinhalbtägiges Fortgeschrittenenseminar; Vertiefung des theoretischen Wissens; die Ärztekammer Niedersachen z.B. anerkennt das Fortgeschrittenenseminar mit Fortbildungspunkten.

4.       Sehr empfohlen werden ein oder auch mehrere Übungstage unter Anleitung eines Schulungsleiters zum praktischen Üben und Vertiefen des theoretischen Wissens des Fortgeschrittenenseminar und der praktischen Testfähigkeiten mit komplexeren Aufgabenstellungen;

5.       Obligatorisch 5 dokumentierte, von einem anerkannten Schulungsleiter supervidierte Fälle zur Zulassung an das Intensivseminar;

6.       Obligatorisch ein viertägiges Intensivseminar; die Ärztekammer Baden-Württemberg z.B. anerkennt das Intensivseminar mit Fortbildungspunkten.

7.       Obligatorisch eine schriftliche sowie praktische Prüfung im Anschluss an das Intensivseminar;

8.       Obligatorisch der Nachweis einer Eigentherapie mit PSE. Die Eigentherapie kann bei jedem zertifizierten PSE-Therapeuten erfolgen, auch schon vor der Ausbildung.

Eine Eigentherapie führt dem Auszubildenden – unabhängig von kleineren oder grösseren Störungen seines Wohlbefindens – das Wirken von unbewussten Konflikten und die Stärkung der eigenen Lebenskraft eindrücklicher vor Augen als jede theoretische Intensivschulung darüber. Er lernt aus eigener Wahrnehmung kennen, was die aus dem Abschmelzen von Konflikten freigesetzte Lebenskraft für ihn selber auf seiner vitalen und/oder emotionalen Ebene leistet.

Die Kurse werden im Laufe eines Jahres oder auch in längeren Abständen belegt, um zwischen den einzelnen Ausbildungsschritten genügend praktische Erfahrung zu sammeln und diese wenn möglich anlässlich von Übungstagen mit anderen Anwendern der gleichen Ausbildungsstufe gezielt zu vertiefen. Jeder Teilnehmer erhält zu Beginn einen Ausbildungspass und weist seine Ausbildung durch Testate und Stempel nach, welche die Schulungsleiter und die IGPSE erteilen.

Ausgebildet werden nur Personen mit Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde für Mensch oder Tier (Ärzte, Heilpraktiker, heilpraktisch tätige Psychotherapeuten, Naturärzte, Tierärzte, Tierheilpraktiker etc.), die in ihrem Beruf tätig sein dürfen oder demnächst damit beginnen. Wer eine andere Qualifikation hat, hat aufzuzeigen, ob er die Heilkunde ausüben, Diagnosen stellen und therapieren darf. In Sonderfällen kann der Vorstand auf begründetes Gesuch hin einer Person – z.B. für Forschungszwecke – eine Ausnahmegenehmigung für die Ausbildung erteilen, was die behördliche Heilerlaubnis nicht ersetzt. Die Ausbildung schliesst mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung ab, im Anschluss an das viertägige Intensivseminar. In der praktischen und der schriftlichen Prüfung weist sich der Teilnehmer darüber aus, dass er die Lerninhalte der Psychosomatischen Energetik® kennt und diese praktisch inklusive gewisser Qualitätsstandards (gute Testfähigkeit, genügend Konzentration, Beherrschen der Technik in den verschiedenen Anwendungsbereichen etc.) anzuwenden weiss. Mit bestandener Prüfung erteilt der Vorstand der IGPSE dem Absolventen ein Zertifikat als „Zertifizierter Energietherapeut“. Dieses behält seine Gültigkeit während 5 Jahren und wird erneuert, wenn sich der Anwender über eine regelmässige und von der Internationalen Gesellschaft für Psychosomatische Energetik anerkannte Fort- bzw. Weiterbildung ausweist.