Stress - ein Problem der Lebensenergie
Über energetische Blockaden und Wege der Regeneration
Chronischer Stress und verminderte Lebensenergie prägen zunehmend das Beschwerdebild vieler Patientinnen und Patienten. Doch wie lässt sich die energetische Regulationsfähigkeit des Organismus nachhaltig stärken? Darüber haben wir mit Dr. Birgitt Holschuh-Lorang, Allgemeinärztin und Präsidentin der IGPSE, gesprochen.
Frau Dr. Holschuh-Lorang, der Begriff Stress wird heute fast inflationär verwendet. Was bedeutet Stress aus Ihrer praktischen Erfahrung wirklich für den Organismus?
In meiner Praxis zeigt sich Stress als chronischer Regulationsverlust. Patienten kommen mit Erschöpfung, Schlafstörungen, innerer Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten oder funktionellen Beschwerden wie Rücken- oder Herzsymptomen. Organisch findet sich häufig keine hinreichende Erklärung.
Physiologisch betrachtet handelt es sich meist um eine dauerhafte Überaktivierung des Sympathikus. Kurzfristige Stressreaktionen sind sinnvoll – problematisch wird es, wenn der Organismus nicht mehr in den parasympathischen Regenerationsmodus zurückfindet. Die Homöostase gerät aus dem Gleichgewicht.
Es stellt sich die entscheidende Frage: Warum gelingt es dem System nicht mehr, sich selbst zu regulieren? Aus Sicht der PSE lautet die Antwort: Ein Mangel an Lebensenergie steckt ursächlich dahinter.
Was ist unter einem Mangel an Lebensenergie konkret zu verstehen?
Die PSE erweitert das psychosomatische Modell um eine energetische Regulationsebene. Lebensenergie ist die Grundlage jeder vegetativen, körperlichen und psychischen Steuerung. Sie beeinflusst die Aktivität des autonomen Nervensystems und auf diesem Weg die Zellregulation, ebenso wie emotionale Stabilität und mentale Klarheit.
Patienten mit chronischem Stress zeigen fast immer eine deutlich reduzierte vitale und emotionale Energie. Sie berichten über fehlenden Antrieb, verminderte Belastbarkeit, ein geschwächtes Ich-Gefühl und das Empfinden, „nicht mehr in ihrer Kraft“ zu sein.
Dieser Energiemangel ist nicht metaphorisch gemeint – er ist messbar.
Wie erfolgt diese Messung? Nutzen Sie dafür ein spezielles Gerät?
Ja, das RebaPAD. Mit ihm wird die energetische Ladung auf den verschiedenen Ebenen in Prozent bestimmt. Ein gesunder, stabiler Mensch erreicht Werte um 100 %. Das RebaPad wurde speziell zur Testung der vitalen, emotionalen und mentalen Energie entwickelt und ermöglicht es, psychoenergetische Störungen bedingt durch Energieblockaden differenziert zu erfassen.
Stresspatienten liegen häufig bei 30–50 % vitaler Energie, die emotionale Energie ist oft noch niedriger, bisweilen kann auch die mentale Energie etwas erniedrigt sein Diese Differenzierung ist therapeutisch bedeutsam, da sie Rückschlüsse auf das Ausmass der Regulationsstörung zulässt.
Die Messung ermöglicht zudem eine Verlaufsbeobachtung. Steigende Werte korrelieren in der Praxis meist deutlich mit klinischer Verbesserung.
Was sind aus Ihrer Sicht die möglichen Ursachen für diesen Energieverlust?
Die zentrale Ursache sind unbewusste Konflikte, die in bestimmten energetischen Regulationszentren – den Chakren – die Energieaufnahme stören. Diese Konflikte wirken wie Blockaden und verhindern die freie Aufnahme und Verteilung von Lebensenergie.
Gerade bei Stresspatienten finden sich solche Blockaden besonders häufig in drei Bereichen. Zunächst im 2. Chakra, das eng mit der Stressachse und der Nebennierenfunktion verbunden ist. Hier zeigen sich Themen wie das ständige Verausgaben der eigenen Kräfte oder immer stark bleiben zu müssen.
Darüber hinaus begegnen uns häufig Blockaden im 4. Chakra, das mit Sorgen, Ängsten und emotionaler Belastung korrespondiert. Auch das 6. Chakra spielt eine zentrale Rolle als übergeordneter Regulator – es ist gewissermassen ein Spiegel für zentrale Überforderung und innere Anspannung.
Verdrängte Emotionen wie Angst, unterdrückte Wut, permanenter Leistungsdruck oder das Gefühl, immer stark sein zu müssen, binden kontinuierlich Energie. Dadurch fehlt sie dem Organismus für Regeneration und Selbstregulation.
Verstehe. Sie haben also einen Energieverlust mit dem RebaPad gemessen. Wie geht es dann weiter?
Nach der Testung wird das jeweilige blockierte Chakra identifiziert und das dahinter liegende Konfliktthema, das diese Blockade auslöst. Die Behandlung erfolgt mit dem entsprechenden Chakra-Mittel Chavita und dem ausgetesteten Emotional-Mittel Emvita zur Konfliktlösung. Die Chavita – und Emvita-Mittel sind homöopathische Komplexmittel, die speziell für die PSE entwickelt wurden, um genau diese getesteten emotionalen Blockaden wie Ängste und Stress zu lösen.
Die Einnahme erfolgt über mehrere Wochen, wobei regelmässig nachgetestet wird.
Wichtig ist das schrittweise Vorgehen. In der Regel zeigt sich nicht nur eine einzelne Blockade, sondern eine Konfliktkette. Wird die erste Ebene gelöst, wird die darunterliegende Blockade testbar.
Parallel zur energetischen Verbesserung berichten Patienten häufig über emotionale Klärungsprozesse, veränderte Wahrnehmung ihrer Situation und zunehmende Handlungsfähigkeit.
Wie können wir uns das nun genau vorstellen? Können Sie dies anhand eines konkreten Falles erläutern?
Nun noch eine letzte Frage: Wo sehen Sie die besondere Stärke der PSE im Umgang mit Stress?
Für mich liegt die Stärke der PSE in ihrer strukturierten Diagnostik, der klaren therapeutischen Zuordnung und der Möglichkeit, Fortschritte objektiv zu dokumentieren. Sie verbindet psychosomatisches Verständnis mit einem konkreten energetischen Behandlungsansatz.
Ausserdem erlaubt es die PSE, energetische Regulationsstörungen frühzeitig zu erkennen – oft bevor manifeste Erkrankungen entstehen.
Gerade bei chronischem Stress ist nicht allein die Belastung entscheidend, sondern die fehlende energetische Kapazität, diese Belastung zu verarbeiten.
Wird die Energie gestärkt und werden Konflikte gelöst, steigt die Resilienz deutlich.
Liebe Frau Dr. Holschuh-Lorang, vielen Dank für das aufschlussreiche und spannende Gespräch.
Das Interview wurde im Februar 2026 mit Dr. Birgitt Holschuh-Lorang geführt.